Ausstellungen
Wanderausstellung „Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialsmus“
Die Ausstellung „Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ porträtiert achtzehn mutige Frauen, die sich gegen den Nationalsozialismus gestellt haben. Die Ausstellung zeigt prominente und weniger bekannte Frauen aus allen sozialen Schichten und politischen Lagern und gibt Einblick in das Leben und Wirken dieser Frauen.
Lucie Strewe ist eine davon.
Die Plakate wurden von der renommierten Münchner Grafikerin Carolin Lintl gestaltet;
sie verbinden historische Fotos, Dokumente, Kurzbiografien und Zitate. Kuratiert ist die Ausstellung von Dr. Rieke C. Harmsen. Die Plakatausstellung kann hier geliehen werden.


Die feierliche Eröffnung der Ausstellung fand zum 80. Jahrestag des gescheiterten Attentats auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944 in der Versöhnungskirche Dachau auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte-Dachau statt. Unter den Gästen waren auch Nachfahren und Verwandte der Widerstandskämpferinnen sowie die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Charlotte Knobloch. Auch die Enkelin von Lucie Strewe, Sunni Strewe, war als Kuratorin unserer Stiftung bei der Eröffnung mit dabei.



Presseberichte zur Ausstellungseröffnung in Dachau sowie zu Stationen der Wanderausstellung:
- Video und Bericht im Bayerischen Rundfunk
- Bericht in der Süddeutschen Zeitung
- Bericht im Sonntagsblatt (PDF zum Download)
- Bericht in der SZ / Ausgabe Dachau / Maximilian Schuller
- Bericht in der SZ Dachau / Jaqueline Lang als PDF zum Download
- Bericht auf Bayern-evangelisch.de
- Lübeck live: Frauen im Widerstand in Stockelsdorf
„Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte“ – Anne Frank Ausstellung in Bischofswerda
Unser erstes großes eigenes Projekt war die Vorbereitung, Organisation und Realisation der Ausstellung „Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte“ vom 30.11.2016-21.12.2016 in Bischofswerda. Die Idee entstand, nachdem unser Stiftungsmitglied Hannah Sophie Strewe nach einem Jahr am Anne Frank Haus in Amsterdam mit vielfältigen Erfahrungen und Wissen im Gepäck zurückgekommen war. Doch zunächst galt es erst einmal Unterstützer und Förderer zu finden sowie geeignete Räume ausfindig zu machen. Mit dem Schulleiter des Goethe Gymnasiums in Bischofswerda, Bodo Lehnig, hatten wir einen engagierten Unterstützer gewonnen und so konnte am 30.11.2016 die Ausstellung in Bischofswerda feierlich eröffnet werden. Gäste waren unter anderem Patrick Siegele (Leiter des Anne Frank Zentrums, Berlin), Sebastian Vogel (Leiter des Geschäftsbereichs Gleichstellung und Integration bei der Sächsischen Ministerin für Gleichstellung und Integration), Prof. Dr. Große (Oberbürgermeister von Bischofswerda) sowie Bodo Lehnig (Schulleiter des Goethe-Gymnasiums). Die Schirmherrschaft übe die Ausstellung übernahm die Sächsische Ministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping.



Unsere Stiftungsmitglieder bei der Eröffnung:

Im Vorfeld wurden bereits 25 SchülerInnen zu „Peer-Guides“ – AusstellungsbegleiterInnen – ausgebildet, die kompetent und lebendig die verschiedenen Gruppen durch die Ausstellung führten.



Im Zeitraum der Ausstellung wurden 34 Schulklassen von den Peer-Guides durch die Ausstellung geführt. Insgesamt kamen weit über 1000 Besucher.



Auch der stellvertretende Sächsische Ministerpräsident, Martin Dulig, besuchte die Ausstellung in Bischofswerda.

Daneben gab es ein buntes Rahmenprogramm mit Vorträgen, Konzerten und Filmvorführungen. Unsere Stiftung organisierte insbesondere drei Veranstaltungen: ein Konzert mit Banda Internationale und den Bagles im East-Club Bischofswerda, ein Vortrag von Mathias Hüsni zur Geschichte einer jüdischen Familie aus Bischofswerda und die Vorführung des aktuellen Kinofilms über Anne Frank.



Im Anschluss an die Ausstellung wurden die Peerguides von unserer Stiftung ebenso wie vom Anne Frank Zentrum, Berlin, bei der Entwicklung und Umsetzung eigener kleiner Projekte für Toleranz und Demokratie unterstützt.